Weisse Trüffel im Piemont

Weisse Trüffel im Piemont

Seit geraumer Zeit versuche ich Pudel Jackson das Trüffelsuchen beizubringen.
Das ist der Grund, weshalb wir auf den Trüffel gekommen sind.
Ich gebe zu, auf die erste Geruchsbekanntschaft ist einem der Trüffel fremd.
Es geht aber ziemlich schnell und man wird fast süchtig nach den frischen Trüffelduft.

Weil es in unserem Gebiet nur den schwarzen Trüffel gibt, wollen wir ins Piemont fahren um an einem weissen Trüffel zu riechen.
Auch interessiert es mich, wieviel intensiver der schwarze Trüffel im Piemont im Geschmack ist.

Schnell ist gepackt, langsam haben wir Routine und ein gewisser Grundstockist schon im Womo.
Jetzt gilt es, unser Rosen-Schulzzenfahrzeug aus der Womogarage zu befreien. Leider ist das eine gute halbe Stunde von unserm Wohnort entfernt, liegt aber in diesem Fall auf der Route in den Süden.
Wir starten so am Mittag und haben bis ins Tessin wenig Verkehr. In Locarno übernachten wir auf dem Lido Stellplatz.
Am Morgen gehts entlang dem Lago Maggiore auf einer doch schmalen und kurverreichen Strasse Richtung Brissago, weiter nach Stresa.Hier hätten wir gerne noch ein paar BellEpoque- Paläste fotografiert.
Parkplätze für Wohnmobile hat es im Zentrum nicht. So geht es jetzt weiter auf die Autobahn.
Unsere erste Womoerfahrung mit Zahlstellen auf einer italienischen Autobahn.
Krass. Oben ist es zu hoch und unten zu tief. Selbst Schultz hat zu kurze Arme und versteht nicht was die Dame automatisiert von ihr will.
Schliesslich kommt irgendwo ein Zettel aus einem Schlitz und die Schranke öffnet sich. Es stellt sich heraus, das ein Zehner gefehlt hat. Den sind wir wohl Italien schuldig geblieben.
Schulzz hat für dieses Unterfangen zu kurze Beine. Ausgekuppelt und nur auf der Bremse hänge ich in der offenen Türe und versuche an das Herausgeld zu gelangen. Leider konnte niemand diese Pose fotografieren, weil ja aussteigen verboten ist.


Auf der Höhe von Vercelli verlassen wir die Autobahn und fahren durch das grosse Reisanbaugebiet nach Trino, Asti und dann nach Alba.
In Alba haben wir Glück auf dem Campingplatz noch einen Stellplatz zu ergattern. Total ausgebucht. Reservieren lohnt sich wohl, gerade wenn es aufs Wochenende zu geht.
Der Camping hat einen Aussenbereich für Womos, ohne Strom und Unterteilungen für 5 Euro und auf zwei Nächte beschränkt.
Stellplätze im Innern des Campings kosten satte 30 Euro mit Strom und schön schattig.Dafür gibt es ein Schwimmbad, einen attraktiven Spa-Bereich.Überhaupt liegt das Areal etwas ausserhalb und sehr ruhig gelegen. Mit unseren Hunden haben wir von hier einen tollen Spaziergang über den Hügel,
durch Weinberge und Eichenwälder gemacht.

Jetzt aberzurück zu den Trüffeln. Trüffel suchen mit dem Hund ist hier verboten. In Italien muss man eine Prüfung ablegen um einen Trüffelsuchschein zu erhalten. Auch herrschen hier strenge Sitten unter den Trüffelsuchern. Und schliesslich wollen wir in keinster Weise einen Hund verlieren.
Jackson ist in einem Haselnusshain ganz hibbelig herumgerannt. Ob es da wohl nach Trüffeln gerochen hat. Ich habe ihn dann an die Leine genommen. Sicher ist sicher.

In Alba ist im Oktober bis Mitte November eine Trüffelmesse. Inmitten der Altstadt findet sich am samstäglichen Markt, die Messehalle.
Eintritt 3.50 Euro. Hier verkaufen private Trüffelsucher ihre Schätze. In kleinen Vitrinen haben sie Ihre schwarzen und weissen Diamanten ausgestellt.
Die stattlichen Preise sind Stückweise ausgeschildert.
Gerne halten sie einem die duftenden Prunkstücke an die Nase. Wir geniessen diverse solche Augenblicke.
Kaufen tun wir dem Budget entsprechend einen weissen Winzling, zum Probieren und einen schwarzen Trüffel für einen Vergleich.

Auf der Messe gibt es noch allerhand andere piemontesische Spezialitäten zum Kosten und zu Kaufen.
Haselnüsse , auch als Brotaufstrich oder zu feinem Nusskuchen verarbeitet.
Käse in verschiedenen Reifegraden.
Salami aller Art, getrocknete Pilze, Panetone, Grissini Grappa.
Wein gibts aus der näheren und weiteren Umgebung: Alba, Asti und Barolo.
Für 9.5 Euro erhält man ein Glas zum Mitnehmen und zwei Gutscheine für zwei Weinproben nach Wahl.

Vom Camping kann man für ca 2 Euro mit dem Bus ins Zentrum fahren. Das haben wir ausgenutzt. Darum geniessen wir auch eine Weinprobe.

Bodensee

Bodensee

Drei Tage am Bodensee

Aufgabenstellung:
Drei Erwachsene, zwei Kleinkinder und zwei Hunde möchten einen Kurzurlaub am Bodensee verbringen.
Das Wohnmobil ist mit dabei, reicht aber platzmässig nicht aus.

Auf dem Campingplatz Gohren in Kressbronn reservieren wir einen Stellplatz und ein kleines Häuschen.
Ein Mini-Bullerbühäuschen in roter Farbe. Weiterlesen »

Route 66, die Vorbereitungen

Vorbereitungen ä la Schultz und Schulzz: Wie wir unsere Reise Route 66 vorbereiten.

Zuerst studieren wir all die Angebote der verschiedenen Reiseanbieter hier in der Schweiz.
Wir machen uns Gedanken über die angebotenen Zwischenhalte und die Tagesabschnitte.
Dann folgen Überlegungen zur Länge der Strecke und den Angebotenen Zeiträumen, in der es das Ganze zu bewältigen galt. Weiterlesen »