Bodensee

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Drei Tage am Bodensee

Aufgabenstellung:
Drei Erwachsene, zwei Kleinkinder und zwei Hunde möchten einen Kurzurlaub am Bodensee verbringen.
Das Wohnmobil ist mit dabei, reicht aber platzmässig nicht aus.

Auf dem Campingplatz Gohren in Kressbronn reservieren wir einen Stellplatz und ein kleines Häuschen.
Ein Mini-Bullerbühäuschen in roter Farbe.

Weil es schon Herbst ist und nur noch wenig Gäste campen, logieren wir ganz vorne am See.
Der grosse 4-Stern-Platz ist sehr schön angelegt und bietet alles, was man zu Leben braucht. Für die Kinder hat es Spielmöglichkeiten und einen Streichelzoo mit Esel und Schafen.
Leider hat es im Häuschen kein Wasser, auch keine Toilette. Letzteres wäre mit kleinen Kinder gerade nachts ein Vorteil.
Das Seeufer ist mit Kies und viel Strandholz bestückt.
Die Hunde baden ausgiebig und sammeln das von den Kindern ins Wasser geworfene Holz wieder ein.
Auch wir sammeln Schwemmholz zum Basteln für zuhause.

Unser Wildfang, der Pudel trifft gleich zwei seiner Lieblingselemente: Das Stöckchen zum Hinterherjagen und als Wasserhund das geliebte Nass.
Eine echte Herausforderung für uns, für ihn das richtige Mass zu finden und ihn im rechten Moment wieder zu beruhigen.
Jetzt im Herbst ist das Wasser schon ziemlich abgekühlt. Des Pudels Pelz trocknet ziemlich langsam. Deshalb wird er anschliessend gut abgetrocknet und eine Weile in ein Badetuch eingewickelt. Für diese Phase heizen wir auch den Bus ein wenig. Pudelbube Jackson trocknet nun brav vor sich hin.

Mit den Mädchen bauen wir kleine Spielhäuschen aus Schwemmholz und Steinmännchen aus den Bollersteinen.
Aus sicher verständlichen Gründen, veröffentlichen wir keine Bilder der Kinder.

Das Wetter ist sehr durchzogen. Mal kühl, mal viel Regen. Trotzdem finden sich viele Stunden mit Sonnenschein.
Ein Ausflug ins Ravensburger Spielland liegt auf der Hand.
Wir sind sehr positiv überrascht über diesen Freizeitpark.
Nicht nur für kleine Kinder, auch für uns Erwachsene ist er sympathisch.
Es macht viel Spass mit den Kindern all die Spiele und Attraktionen zu entdecken.
Im gemieteten Bollerwagen ziehen wir unsere Regenjacken und Rucksäcke mit.
Natürlich bleibt genügend Platz darin für müde Kinder, damit sie nicht den ganzen Weg laufen müssen.

Nach dem Tierekarussell fahren wir Traktor. Natürlich dürfen die Kinder vorne sitzen und die Erwachsenen sind auf der Rückbank, wie es sich gehört.
Zwei Runden werden gefahren. Eine zum Kennenlernen, die zweite zum Geniessen.
Das wird sich für den Rest des Tages so einspielen. Für unsere dreijährige Enkelin ist das alles noch neu, ihr erster Besuch in einem grossen Spielpark.

Weiter gehts mit Baggern und dem Entenkarussell im Wasser. Diese grossen Erlebnisse machen Hunger.
Mittagspause im Restaurant beim Labyrinth.
Vor dem Essen suchen wir noch diverse Schätze in den Irrgängen, die ganz nach dem Spiel „Labyrinth“ angelegt sind.
All die Attraktionen sind sehr gut ausgewiesen, für welches Alter sie geeignet sind und wer nur in Begleitung teilnehmen darf.
Es ist nicht umsonst der Familienpark mit besten Auszeichnungen.

Die Kinder können viel selber machen, selber baggern, selber paddeln, Autoräder montieren, Pedalo fahren usw.

Für uns ist klar, da fahren wir wieder einmal hin. Es macht Spass und wir können längst nicht alles spielen, was geboten wird.
nicht einmal alles, was für 4jährige geeignet ist. Geschweige denn alles, was für ältere Kinder gedacht ist.

Abends sind wir alle müde und zufrieden vom Tag. Kochen mag keine mehr. Wir gönnen uns ein Nachtessen im nahen Restaurant beim Camping.

Gegessen wird sonst im Womo oder im Bullerbühaus. Gekocht auch.
Das ist gemütlich. Meist schliessen sich danach gleich noch ein paar Spiele an. Nach dem Abwasch, gehts auch am nächsten Tag wieder los.
Wir treffen den Urgrossvater. Er macht einen Ausflug mit Bahn und Schiff nach Friedrichshafen. Zu Kaffee und Kuchen an der Seepromenade.

Auch am Heimreisetag flanieren wir an einer Seepromenade. Die von Meersburg.Viele Touristen tummeln sich hier. Nach der langen Sommerszeit wirken viele Geschaftsbetreiber etwas genervt und gestresst. Trotzdem geniessen wir das schöne Städtchen mit der steilen Strasse nach oben und den vielen schönen Riegelhäusern.

Für Wohnmobilisten sei angemerkt, dass es in unmittelbarer Nähe keine Parkplätze gibt.
Man wird auf die Allmend verwiesen, auf offizielle Stellplätze. Unserer war allerdings tagsüber gratis. Wer den Fussmarsch zur Altstadt nicht auf sich nehmen will, der hat die Möglichkeit den Bus zu nehmen.

Es hätte noch viele Attraktionen in der Bodenseeregion gegeben. Die werde ich nicht alle auflisten. Solche Listen finden sich im Internet zum Beispiel hier, was Unterfangen mit Kindern betrifft. Es wird bestimmt ein nächstes Mal geben.

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Über die Route 66 Keine Straße glorifiziert die Geschichte der US-amerikanischen Autokultur mehr als die Route 66. Ob als ‚Mother Road‘, wie John Steinbeck sie nannte, als Highway der Hoffnung, der Flucht oder der Sehnsucht: Stets war sie ein Fließband amerikanischer Odysseen und Anlass für Wunschträume und Visionen.